Workshops

Ein grosser Vorteil der Suzukimethode ist die internationale Vernetzung. Regelmässige Fortbildungen und intensiver kollegialer Austausch sind für Lehrer der Suzukimethode obligatorisch. Da alle in der Methode ausgebildeten Lehrer und Schüler das gemeinsame Repertoire der Suzukischule beherrschen, ist das spontane Zusammenspiel weltweit möglich. Regelmässig besuchen wir gemeinsam Workshops des Suzukiinstituts der Schweiz (Information unter Aktuelles).

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Aktuelles

Spielfreude bei der Suzukimethode im November-Workshop in Basel. Gemeinsam Geige spielen

Dass die Suzukimethode mehr erreichen möchte als auf der Geige richtige Töne zu erzeugen, ist allen die sich mit ihr beschäftigen bewusst. Wie schön es sein kann, wenn der Anspruch nach diesem „mehr“ mit viel Herz und Engagement in die Tat umgesetzt wird, hat Susanna Lussi gemeinsam mit den Gastdozenten Koen Rens (Belgien), Joanne Martin (Kanada), Martin, Patricia und Cyrill Rüttimann (Schweiz) beim gut besuchten Novemberworkshop in Basel gezeigt.

Suzukimethode im November-Workshop in Basel. Gemeinsam Geige spielen

Koen Rens hat im Lehrervortrag nicht nur davon gesprochen, dass die Ausbildung der Persönlichkeit des Schülers bei der Suzukimethode im Vordergrund steht, er hat es in seinen Gruppenstunden und Masterclasslektionen immer wieder vorgelebt. Es ist faszinierend zu sehen mit welcher Leichtigkeit er die Kinder aller Altersgruppen mit der richtigen Dosis Humor in den Gruppenstunden zu musikalischen Leistungen führt. Feinfühlig gelingt es ihm auch in den 15 Minuten der Masterclass mit Schülern auf jedem Niveau einzeln ein technisches oder musikalisches Problem so erfolgreich zu bearbeiten, das Schüler, Eltern und Lehrer glücklich und gestärkt aus dem Unterricht kommen.

Suzuki-Workshop in Basel. Gemeinsam Geige spielen Malans

Ebenso sensibel unterrichtet Joanne Martin und man spürt immer wieder die positive Energie die sie ausstrahlt. Ein besonderes Dankeschön gilt ihr für die Probelektion Viola. Die tiefen weichen Töne, die sie Samstagabend mit der Bratschengruppe herbeigezaubert hat, konnten im Konzert nicht in vollem Umfang präsentiert werden (einige der neuen Bratschenspieler mussten bereits vor dem Auftritt abreisen), das Klangerlebnis vom Vorabend hat bei den beteiligten Kindern jedoch einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Spontanität stand auch sonst beim Abschlusskonzert im Vordergrund: sei es bei der improvisatorischen Fiddelmusik, mit der Martin Schaefer Musiker und Publikum charmant nach Irland entführt hat, oder dem freundschaftlichen Zusammenwirken aller Dozenten, welches die Atmosphäre des gesamten Wochenendes so angenehm geprägt hat. Martin Rüttimann führte mit gewohnter Souveränität durch das Programm bevor er Geige und Bogen symbolisch zum Dank für zwei intensive Tage, die alle Anwesenden berührt haben, an Susanna Lussi übergeben hat.

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